Isabelle Stoffel

Isabelle Stoffel ist Schauspielerin und Regisseurin.

Geboren in Basel, hat sie ihre Ausbildung zur Schauspielerin an der Hochschule für Musik und Theater Bern absolviert (1993-97). Danach spielte sie an verschiedenen Schweizer Bühnen wie z.B. dem Stadttheater Luzern, dem Stadttheater Bern, Theater Gessneralle Zürich, Kaserne Basel oder dem Schlachthaustheater Bern. In Belgien arbeitete sie mit dem Teatro de los Sentidos. Sie war Ensemblemitglied der Berliner Theatergruppe Nico and the Navigators und war in zahlreichen Theater- und Fernsehproduktionen in Deutschland zu sehen. In Berlin arbeitete sie mehrmals mit den Kanadischen Künstlern Janet Cardiff und George Bures Miller zusammen, u.a. in Paradise Institute.

Sie spielte in zahlreichen Spanischen Kinofilmen wie Un Franco, 14 pesetas (2006), Invisibles (Filmpreis Goya 2007) von Mariano Barroso. Weitere Kinofilme sind El cónsul de Sodoma (2010) von Sigfrid Monleón, Los Ilusos (2013) und Los exiliados románticos (2015) beide von Jonás Trueba.

Mit ihrer ersten Regiearbeit Jimmy, Traumgeschöpf (von Marie Brassard), gründet sie 2012 das Theater-Kollektiv RECYCLED ILLUSIONS.

Nach den Memoiren von Toni Bentley schreibt sie Die Hingabe (La rendición) und spielt diesen Monolog am Nationaltheater in Madrid (CDN) unter der Regie von Sigfrid Monleón. 2013 ist sie in der englischen Version des Stücks The Surrender auf dem Fringe Festival in Edinburgh zu sehen und in den folgenden Jahren an Theatern in Deutschland und in der Schweiz in der deutschen Fassung. In Spanien arbeitet sie mit Regisseur*innen wie Mario Gas, Salva Bolta oder Magüi Mira.

In Algunos jonkis buenos LOVA-Projekt arbeitet sie mit Insassen des Männergefängnis Valdemoro, Madrid (2015). Unter ihrer künstlerischen Leitung entsteht der binaurale Audio-Walk Spaziergang der Erinnerungen mit Bewohnerinnen und Bewohner des Alters – und Pflegeheim Stiftung Hofmatt, Münchenstein (2016) Im Rahmen des Festivals wildwuchs (2017) kreiert sie den Live-Audio-Walk Widerhall an der Grenze der 2018 mit der Kaserne Basel weiterentwickelt wird.

Wieder in Zusammenarbeit mit Sigfrid Monleón übersetzt, inszeniert und spielt sie den Monolog En tierra (Grounded) von Goerge Brant über eine Drohnenpilotin (2018).