Presse

KREIS 5

​​„Was wäre, wenn die Josefstrasse sprechen könnte? Sie würde über die anderen Alltagsgeschichten der unbekannten Nachbarn berichten. Das ist Oral History aus dem Stadtkreis 5.“

„Der Audio-Walk «Kreis 5», eine Mischung aus Live-Gesprächen und Einspielungen, ist ein hochpolitisches und ein höchst schmerzhaftes Unternehmen, denn Schonung wird dem Publikum nicht gewährt. Der Kreis 5 erzählt seine Geschichte in eigenen Worten, sei es am Sihlquai oder an der Langstrasse, sei es in der Arbeitersiedlung von 1880, die der Textilindustrielle Johann Heinrich Fierz bauen liess, sei es in den Hinterhöfen und engen Treppenhäusern – in diesem Quartier scheinen alle Tragödien und Komödien zu hausen, die menschenmöglich sind. Frauenhandel und Migration, Hipstertum und Spekulation, die wunde und die wunderbare Welt besitzen im einstigen Industriequartier einen Spiegel. Den Blick hinein soll man sich zumuten.“

— Daniele Muscionico, NZZ, Schweiz, 9. April 2019:
«Der Kreis 5, ein gefährdeter Organismus: Wunden und Wunder sind mitten in Zürich»

„Stoffel deckt auf, wie viel komplexer Lebensläufe sind, als uns die auf Anhieb sichtbaren Rollenbilder glauben machen könnten. «Mich interessieren die Menschen mit ihren Geschichten viel stärker als irgendwelche Theaterrollen», sagt sie und macht damit klar: Theater ist eine Form, die sich der Welt öffnen soll und kann.“

— Nora Zukker, Surprise 447/19, Schweiz, 29. März 2019:
«Ist die Quartierbeiz eine Bühne?»

Den Medienspiegel finden Sie auf der Kreis 5 - Materialienseite unter «Dokumente».

GROUNDED (AM BODEN), 2017

„Eine mutige und aufschlussreiche Inszenierung, welche die technologische Barbarei erkennen lässt... Isabelle Stoffel verkörpert ihre Figur auf höchst überzeugende Art und Weise.. Ein Stück das ein Alarmzustand ist, eine Ermahnung unsere Beobachter zu beobachten, mächtig, bissig, das sich im Ryhtmus des waghalsigen Geständnis abwickelt im Kontrast des Wiegelieds mit Tulsa's Stimme. Schwarz und rosarot. Grosser Applaus.“

— Alberto Piquero, El Comercio, Avilés, Spanien​

„Innovatives Theater auch im anderen Sinn, in seiner Thematik und in seiner Form, von starker Wirkung.“

— Rosana Llanos, La Escena, Avilés, Spanien

Das komplette Pressedossier (spanisch) finden Sie auf der Projektseite von Grounded (Am Boden).

WIDERHALL AN DER GRENZE, 2017

„Anstelle des geschützten Theaterraums wird hier die Stadt selbst zur Bühne auf der Geschichte und Gegenwart ineinandergreifen... Migration ist überall... Was macht die Italiener der früheren Einwanderergeneration aus, was Spanier, die Kurden, die Somalis, die Eritreer? Immer wieder taucht hier ein Kopf auf, da eine Figur, deren Stimme über Kopfhörer ertönt. Man beobachtet und fühlt sich selbst beobachtet... Schauspielerin Mona Petri und Tontechnikerin Ilana Walker fangen symbolisch aus Wechselsprechanlagen und aus Briefkästen Stimmen der Bewohner auf... Aus Kopfhörern klingen indes auch andere Assoziationen, die hier nahe liegen. Unter die Fluggeräusche mischen sich Explosionen. Jede Beschaulichkeit hat ihre Brüche.“

Badische Zeitung, Deutschland

„Beim Audio-Walk "Widerhall an der Grenze", der im Rahmen des Festivals Wildwuchs stattfindet, wähnt sich jeder zunehmend in einer zweiten Realität, die uns überstülpt... Dieses Verschwimmen von Innen und Aussen beschränkt sich nicht nur auf die Geräusche. Welche Passanten sind in des Projekt eingeweiht und welche kreuzen aus Zufall unseren Weg? Werden die Jugendlichen, die dort im Park sitzen, und uns beobachten bald aufstehen um zu tanzen? Wird die junge Frau auf dem Fahrrad anhalten um aus ihrem Leben zu erzählen? Oder die Gruppe nur eines überraschenden Blicks würdigen und zügig voreifahren? Es ist als gingen wir spazierend durch eine Dokumentation. Statt auf dem Sofa im Wohnzimmer befinden wir uns vor Ort und hören einer Neunjährigen zu, die sagt: "Ich will nicht mehr darüber reden wo ich herkomme, sondern wer ich bin." oder einem Herr der sich die Einwanderer wegwünscht obwohl er selbst Migrant ist. Oder einer studierten Sozialanthropologin, die hier als Putzfrau arbeitet. Aus der Masse treten Menschen mit eigenen Geschichten. Die Aussen-wird zur Innenperspektive.“

— Laura Gianesi, BaZ, Schweiz

LA RENDICIÓN, 2011-2017

„Wie die Helena... spricht auch Isabelle Stoffel in ‚Die Hingabe‘ in Worten der Unterwerfung. Ja, sie deutet diese sogar als Befreiungsakt, der sie von ihrer ‚jämmerlichen emotionalen Unterwerfung‘ zu ihrer ‚gesegneten sexuellen Unterwerfung‘ führt. Isabelle Stoffel spielt das furchtlos mit überraschendem Humor.“

— Geneva Moser, WOZ, Schweiz​

„Toni Bentleys Autobiografie als fesselndes Bühnen-Solo von Isabelle Stoffel … Sie (Isabelle Stoffel) ist leichtfüssig und akzentuiert viel mehr die Komik der Vorlage. Das ist eine kluge Entscheidung.“

— Benno Schirrmeister, taz, Deutschland

„Isabelle Stoffel wirft sich ohne Sicherheitsnetz ins Ungewisse und teilt das Adrenalin mit den Zuschauern.“

— Sandra Comiso, Clarin, Buenos Aires, Argentinien

„Fringe beginnt mit einem Knaller. Isabelle Stoffel in einem feuergeladenen Stück.“

— Neil Cooper, The Herald, Edinburgh, UK

„Ein sinnliches Ritual, BDSM mit Humor und Tiefe. Ein solides, ehrliches Geständnis.“

— Gareth K. Vile, The List, Edinburgh, UK

„Die höchste Extase. Echt erotisch, leidenschaftlich und bestechend. Ein ernstes Stück über Sex.“

— Michael Coveney, What’s on stage, Edinburgh, UK

„Witzig und schockierend ehrlich. Isabelle Stoffel ist so überzeugend, dass es schwer fällt zu glauben, dass sie die Memoiren von jemand anderem schildert.“

— Lauren Paxman, The Stage, Edinburgh, UK

„Stoffel - who resembles a pouting, delicious young Leslie Caron - clearly identifies with the pleasures she describes, which gives the performance an authentic charge and frisson, to put it mildly.“

— Michael Coveney, On Stage, Edinburgh, UK

„Filmregisseur Sigfrid Monleón bringt ‚Die Hingabe‘ (La rendición) auf die Bühne - ein meisterhaftes Theaterdebüt.“

— Rosana Torres, El País, Madrid, Spanien

„Drei Gründe um ‚Die Hingabe‘ (La rendición) zu sehen.
- Wegen des Muts, mit dem die Autorin Toni Bentley Amalsex in ihrem Werk behandelt ... diese sexuelle Vorliebe nimmt in dem Zeugenbericht ungeahnte spirituelle Dimensionen an.
- Wegen des Charismas der Schweizer Schauspielerin Isabelle Stoffel, ebenfalls Autorin der Bühnen-Adaption des Buches, das sie in einen interessanten intimen Monolog umgearbeitet hat; eine Art Chronik einer sexuellen Reise, die sie mit Niveau und Feingefühl spielt.
- Wegen der Intimität der stilvollen Inszenierung, der ersten Theaterregie des Cineasten Sigfrid Monleón.“

— Natalia Erice, ON Madrid - El País, Madrid, Spanien

„Die sexuelle Befreiung der Frau in einer Aufführung, die den Zuschauer an Georges Bataille, Henry Miller oder Anais Nin erinnert.“

— Francisco Chacón, El Mundo, Madrid, Spanien

„Stoffel gelingt mit diesem ungewöhnlichen und unerschrockenen Monolog nichts weniger als eine Gletscherschmelze zu provozieren.“

— Jesús Ruiz Mantilla, El País, Madrid, Spanien

„Die Faszination entspringt der Balance zwischen der Bildermacht des Textes und der beispielhaften Arbeit der Schauspielerin."

— Javier Villán, El Mundo, Madrid, Spanien

„Ein Stück, das uns vielleicht hilft, neue Formen der Befreiung zu entdecken.”

— Sergio Díaz, spanisches Theatermagazin Godot, Madrid, Spanien

„‚Fieber‘ für das Selbstgespräch in Paris. Fanny Ardant, Sophie Marceau, Charlotte Rampling... erstklassige Schauspielerinnen feiern ihren Erfolg im Spielplan der französischen Hauptstadt mit Stücken, in denen sie die Bühne beherrschen. Die nächste: Marianne Faithfull. Durch ‚Die Hingabe‘ (La rendición) mit Isabelle Stoffel zieht Madrid gleich.“

— Juan Manuel Bellver, El Mundo, Madrid, Spanien

„Ein Erfolg, der an stets grösseren Theatern spielt.“

— Giles Tremlett, The Guardian, Madrid, Spanien

„Mrs. Bentley, die an zwei aufeinanderfolgenden Abenden in der ersten Reihe sass, war voll des Lobes für Isabelle Stoffels Spiel...“

— Raphal Minder, The International Herald Tribune, Madrid, Spanien

Mehr Informationen und das komplette Pressedossier auf www.thesurrendershow.com und www.larendicion.com.

JIMMY, TRAUMGESCHÖPF, 2012-2014

​„Ein ebenso fantastisches wie intelligentes Gastspiel der Gruppe «Recycled Illusions» über die Träumerei.”
„Es entsteht das Gefühl, auf der Bühne stehe nicht nur eine Schauspielerin, sondern dutzende.
Regisseurin Isabelle Stoffel, die bislang vor allem als Schauspielerin bekannt war, setzt die Traum-Thematik auch auf der ästhetischen Ebene um. Videosequenzen visualisieren geschickt die verschiedenen Ebenen des Traumes, in welcher immer neue Figuren abenteuerliche Geschichten verweben. Dahinter steht immer die Frage, was Traum ist und was Realität.“

Basellandschaftliche Zeitung BZ, Schweiz, 5. Mai 2012

„Daraus ergibt sich eine Handlung die von der assoziativen Traumlogik lebt, abrupte Szenenwechsel beschert und alte Fragen in den Raum stellt: Wie real ist die Traumwelt? Und wie traumhaft die Realität“

Neue Luzerner Zeitung, Schweiz, 25. September 2012

„Ein kluges, poetisches Kräftemessen das in archaischen, uns wohl vertrauten Symbolbildern zu uns spricht.“

Aargauer Zeitung, Schweiz, 26. Oktober 2012